Auf dieser Seite möchte ich die 

Elektro - Rangierloks der SBB vorstellen die auf meiner Anlage fahren.

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SBB Rangierlokomotive Ee 922 von Hag

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 Angaben zum Modell Spur H0

Mit der Konstruktion des Modells im Hause HAG Mörschwil wurde im Jahre 2011 begonnen. Die Vorgaben waren, wie es sich für HAG gehört, äusserste Detailierung bei grösstmöglicher Massstäblichkeit zu verwirklichen. Aufgrund neuer zur Verfügung stehen-der Beleuchtungskomponenten wurde 2012 die bereits stehende Konstruktion nochmals umgekrempelt, das Produkt enspricht dem neuesten Stand der Technik. Des knappen Platzes wegen, wurde ein leistungsfähiger 5-pol Niederflurmotor eingebaut. Ueber ein Schneckengetriebe treibt er beide Triebachsen an. Die Ee922 eignet sich hervorragend für den Rangierbetrieb auf Ihrer Anlage, auch ist die Lok in der Lage (wie das Original) kurze Streckenzüge zu führen. Das Modell besteht aus Komponenten mit Ursprung USA, Schweiz, Deutschland, Bulgarien, China, Japan, Taiwan. Der Wertschöpfunggrad in der Schweiz liegt bei rund 65% und wird haupsächlich durch ehemalige Mitarbeiter aus Mörschwil geleistet. Zur Verwirklichung der Ee922 beigetragen hat eine motivierte Gruppe der HAG Modelleisenbahnen AG, Mörschwil.

Technische Daten

Massstab 1:87 durchgehend NEM-Schacht oder Decorations-Garnitur. Werkstoff Gehäuse & Chassis Druckguss Zn/Al. Werkstoff Eingefärbte Kunststoffe Spritzguss ABS. Werkstoff Fenster Spritzguss Lexan. Werkstoff Geländer Rostfreier Stahl, geätzt Lackierung Kabine / Chassis Einbrennlack speziell für Druckguss. DC-Motor Rotor schrägnut 5-polig. Leistung 16V/500mA max. Beleuchtung LED Bauform 0402 Rot und weiss (weiss 5200 °K). Decoder ZIMO MTC21  MX634C , MX644C (Sound) DCC, nach Freigabe auch Märklin-MFX® kompatibel. Lautsprecher 8 Ω mit Resonanzkasten 15x12x10mm. Gewicht 185 gr. Auf Haftreifen wurde bewusst zugunsten besserer elektrischer Kontaktsicherheit verzichtet. Die eingebaute Elektronik erlaubt den Betrieb mit MTC-21 Decodern, belegt sind die Ausgänge Licht vorn, Licht hinten, Auxiliary 1, 2, 3. Alle Ausgänge sind belegt mit je 47kΩ pullup Widerstand auf Vcc (5VDC). SUSI® Interface wird nicht genutzt

Elektrische Zweifrequenz-Rangierlok Ee 922

der Schweizerischen Bundesbahnen SBB

Die Ee 922 ist eine speziell für den Rangierdienst konzipierte Lokomotive, die auch im Streckendienst Verwendung finden kann. Sie basiert auf einer von der Stadler Winterthur AG entwickelten Fahrzeugfamilie für Traktionsbedürfnisse im Rangier- und Güterzugförderungs-dienst. Die Ee 922 zeichnet sich durch Kompaktheit, grosse Zugkraft bei optimalen Sicht- und Arbeits-bedingungen für dasBedienpersonal aus.

Angaben zum Original

Speisespannung 15kV / 16.7Hz ¦ 25kV / 50Hz, Anzahl Motoren 2 Inbetriebsetzung 2009-10 Länge über Puffer 8‘800 mm, Fahrzeugbreite 3‘100 mm, Fahrzeughöhe 4‘306 mm Dienstmasse, Tara 40 t, Raddurchmesser 1‘100 mm, Achsabstand 4‘000 mm Max Leistung am Rad 750 kW, Anfahrzugkraft 120 kN Vmax 100 km/h

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SBB Rangierlok Ee 3/3 Doppelpackung grün / rot von Märklin

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Vorbild: 2 unterschiedliche Elektro-Rangierlokomotiven Serie Ee 3/3 "Halbschuh" der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB/CFF/FFS). Bauart aus der ersten Bauserie 1927/28, mit Endführerhaus und Rangierbühne vorne. Eine tannengrüne Ausführung im Betriebszustand Ende 1940er/Anfang 1950er Jahre, mit Stangenpuffer, Lok-Betriebsnummer 16314. Eine oxidrote Ausführung im Betriebszustand Anfang/Mitte 1960er Jahre, mit Stangenpuffer, Lok-Betriebsnummer 16321.

Modell: Beide Lokomotiven mit Digital-Decoder mfx und umfangreichen Geräuschfunktionen. Je Lokomotive ein geregelter Hochleistungsantrieb als Miniaturmotor mit Schwungmasse. Jeweils 3 Achsen angetrieben. Haftreifen. Fahrtrichtungsabhängig wechselndes Dreilicht-Spitzensignal und 2 weiße Schlusslichter konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Beleuchtung digital umschaltbar auf Schweizer Lichtwechsel, mit 1 weißen Schlusslicht sowie bei Solofahrt auf 1 rotes Schlusslicht. Beleuchtung mit wartungsfreien warmweißen und roten Leuchtdioden (LED). Fein detaillierte Metall-Ausführung mit vielen separat angesetzten Einzelheiten. Detaillierte Dachausrüstung mit Scherenstromabnehmer. Beide Lokomotiven sind einzeln verpackt und gekennzeichnet, mit zusätzlicher Umverpackung. Länge über Puffer je Lokomotive 10,9 cm.

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„Halbschuh“ SBB Ee 3/3 16311-16326 Die zunehmende Elektrifizierung des Schweizer Eisenbahnnetzes rief auch einen Bedarf für elektrische Rangierloks hervor. Im Gegensatz zu Dampfloks konnten Rangierelloks ohne große Vorbereitungszeit einsatzbereit sein und benötigten nur Energie, wenn sie auch wirklich in Betrieb waren. Nach zwei 1923 in Betrieb genommenen Prototypen (Ee 3/4) beschafften die SBB ab 1928 bei SLM und BBC eine erste Serie von 16 Exemplaren. Diese Dreikuppler konnte aufgrund der technischen Fortschritte bei der Gewichtsminderung ihrer Komponenten ohne Laufradsatz produziert und als Ee 3/3 16311-16326 eingereiht werden. Sie besaßen einen Führerstand an einem Ende der Lok, welcher zusammen mit dem weit vorgezogenen Dach schnell die mehr oder weniger liebevollen Spitznamen „Glätt- oder Bügeleisen“ oder „Halbschuh“ zu verantworten hatte. Charakteristisch war ihr Winterthurer Schrägstangenantrieb von der durch den Fahrmotor angetriebenen Blindwelle auf die Kuppelradsätze. Durch die miteinander verbundenen Radsätze ließen sich hohe Zugkräfte realisieren, ohne dass einzelne Achsen schleuderten. Dieses Konzept wurde damals auch bei schneller fahrenden Loks angewandt, besaß seine Stärke aber doch eher dort, wo es auf hohe Zugkräfte ankam. Gesteuert wurden die Loks über einen Flachbahnstufenschalter mit dreizehn Fahrstufen, welcher die Spannung am Fahrmotor regelte. Ab 1980 erfolgte die schrittweise Ausmusterung dieser urtümlichen Rangierelloks. Ende 1997 mussten die fünf letzten bei den SBB noch vorhandenen Ee 3/3 dieser Serie den Dienst quittieren. Einige Jahre länger hielten die zuvor an private Betreiber verkauften „Halbschuhe“ durch, die zum Teil bis 1995/96 fuhren. Mehrere Maschinen blieben erhalten, so u.a. die Ee 3/3 16318 im Locorama in Romanshorn oder die Ee 3/3 16311 von Swisstrain.

 

SBB Rangierlokomotive Ee 3/3 von Märklin

 

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Vorbild: Rangierlokomotive Ee 3/3 der Schweizerischen Bundesbahnen  (SBB/CFF/FFS). Bauserie ab 1932.

Modell: Mit Digitaldecoder und  Miniaturmotor mit Schwungmasse. 3 Achsen und Blindwelle angetrieben. Beleuchtung  mit wartungsfreien Leuchtdioden in die Endbühnen integriert. Spitzensignal  konventionell in Betrieb, digital schaltbar. Anfahr- und Bremsverzögerung mit  digital schaltbar. Angesetzte Dachausrüstung. Angesetzte  Metallgriffstangen. Bremsschläuche und vorbildgetreue Kupplungen an der  Pufferbohle ansteckbar. Länge über Puffer 11,2 cm.
Neukonstruktion. Mit Rangierlichtwechsel wie beim Schweizer Vorbild

Rangierlok Ee 3/3 16381 - 16414  / 16421  -16430

Inbetriebnahme  1944  -   1947   /   1951  -  1956  -  Gewicht    39 t  /  45 t

Leistung  680 PS / 502 kW  /  690 PS / 508 kW  -  Höchstgeschwindigkeit  40 km/h / 45 km/h

Betriebseinsatz

Die Ee 3/3 versahen anfangs auch harte Dienste am Ablaufberg, wo sie sich mit bis zu 900 t Anhängelast plagen mussten. Heute leisten sie ihren Dienst vorwiegend auf mittelgrossen Stationen, teilweise auch bei leichten Einsätzen in grossen Bahnhöfen. Sie sind allen drei ehemaligen SBB Kreisen und den wichtigsten Depots zugeteilt. Von den vielfotografierten, Halbschuhen stehen heute noch acht Maschinen bei den SBB im Einsatz. Zwei wurden nach Kollisionsschäden abgebrochen, fünf Lokomotiven an die PTT, EBT, MThB und VHB verkauft. Von den übrigen Ee 3/3 werden seit 1999 die defekten Lokomotiven langsam ausrangiert. Eine Übersicht bietet die unten aufgeführte Aufteilung der Divisionen.  Mit der Aufteilung der Triebfahrzeuge auf die verschiedenen Divisionen wurden die Ee 3/3 wie folgt aufgeteilt:

Division Güterverkehr 16331-33, 39-40, 44, 47, 49, 51-53 55-61, 66, 73-76, 81, 86-93, 94-99,16400-06, 411-414, 423, 426, 431-33, 441, 449, 453-54, 457-59.

Division Personenverkehr 16334, 337, 362-65, 367-72, 382-83, 385, 16407-10, 424-25, 427-30, 434-40, 442-43, 446-48, 451-52, und 460.

Division Infrastruktur 16421-22, 444-45, 450, 455-56.

Geschichte

Schon in den Zwanzigerjahren wurden Stimmen für eine leistungsstarke, elektrische Rangierlokomotive laut. Grössere Lasten anzuziehen und abzustoßen sowie Einsätze am Ablaufberg und eine Streckengeschwindigkeit von mindestens 40 km/h gehörten ins Pflichtenheft der künftigen Rangiermaschine.

1924 nahmen die SBB mit den Ee 3/4 16301 - 16302 zwei Prototypen in Betrieb, die sich über 50 Jahre lang bewährten und als Grundmodell für eine grosse Serie an Rangiermaschinen dienten. Vor allem die Anwohner von Bahnhöfen atmeten auf, als diese sauberen, elektrischen Lokomotiven die qualmenden Dampfrangiermaschinen langsam ablösten. Doch nicht überall löste das Erscheinen der elektrischen Triebfahrzeuge einen Begeisterungssturm aus. Vielerorts wollte sich das Rangierpersonal gar nicht erst umgewöhnen, denn anfangs war der elektrische Betrieb noch recht störungsanfällig, im Vergleich dazu leisteten die dampfbetriebenen E 3/3 zuverlässige und flinke Dienste.

Trotzdem gehörte der Fortschritt eindeutig der elektrische Traktion und so kam es bereits im Jahre 1928 zur Lieferung von 16 weiteren Rangierlokomotiven des Typs Ee 3/3 (16311 - 16326). Eine nächste Tranche von 46 Fahrzeugen folgte in den Jahren 1930-1942 (16331 - 16376). Weitere Serien kamen 1944 - 1947 (33 Maschinen), 1951 und 1956 (zehn Ee 3/3), 1961-1962 (zehn Lokomotiven) sowie 1966 (weitere 20 Maschinen) zu den Schweizerischen Bundesbahnen.

Konstruktion

Im Design unterscheiden sich die 135 gebauten Ee 3/3, mit Ausnahme der Serie 16311 - 16326, nur unwesentlich. Alle weisen einen in der Mitte des Fahrzeugs angeordneten Führerstand mit zwei ungefähr gleich langen Vorbauten auf. Über grosse Wartungstüren, teilweise mit Jalousien versehen, sind die Apparate für den Unterhalt leicht zugänglich. Alle Ee 3/3 verfügen über einen charakteristischen Stangenantrieb, erstaunlicherweise auch die erst 1966 ausgelieferten Rangierlokomotiven. Ausser den Maschinen mit den Betriebsnummern 16331 - 16350 weisen alle Ee 3/3 mit zentralem Führerstand zwei Rangierplattformen auf. Die ersten in Serie gebauten Ee 3/3 (16311 - 16326) unterscheiden sich von ihren Schwestern durch den Führerstand im hinteren Bereich und den Iangen, schmalen Vorbau diese Anordnung hat den Fahrzeugen den Übernamen Halbschuh" oder Bügeleisen" eingebrockt. Auch das weit vorgezogene Dach ist bei dieser Serie sehr markant. Die dreissig in den sechziger Jahren gelieferten Ee 3/3 wirken kantiger und dem Zeitgeist entsprechend moderner. Die grossen Apparatetüren sind sauber in die Seitenwände eingelassen. Noch mit alten, aufgesteckten Lampen ist die Spitzenbeleuchtung aller Ee 3/3 ausgeführt.

Der mechanische Teil der Ee 3/3 besteht aus einem massiven Lokrahmen aus zwei 20 mm dicken Längsblechen und zwei Stossbalken. Das Drehmoment wird vom Fahrmotor über eine Vorgelegewelle und einen Schrägstangenantrieb auf die drei Triebachsen übertragen. Im Gegensatz zu den beiden Prototypen Ee 3/4 weisen die Ee 3/3 keine Laufachse mehr auf. Es gelang den Konstrukteuren, das Gesamtgewicht auf 45 Tonnen zu reduzieren und auf drei Achsen mit dem zugelassenen Achsdruck von 15 Tonnen zu verteilen.

Die Maschinen der dritten Serie (16381 - 16414) gerieten mit nur 39 Tonnen etwas zu leicht und waren dadurch im schweren Dienst deutlich überfordert. Aus diesem Grund bauten die SBB nachträglich noch Ballast ein. Im hinteren, etwas längeren Vorbau befinden sich neben dem Fahrmotor auch der Ventilator und der Kompressor. Beidseitig werden die Triebräder durch einen Bremsklotz gebremst, zusätzlich verfügen die Ee 3/3 über eine automatische Druckluftbremse, ferner eine Rangier- und Handbremse. Der in der Mitte des Fahrzeugs angeordnete Führerstand ist für einmännige Bedienung ausgelegt. Es stehen pro Fahrtrichtung ein Führertisch für die Bedienung des Fahrzeugs zur Verfügung. Doppelt vorhanden und mechanisch gekuppelt sind Wendeschalter, Rangierbremse und Steuerkontroller. Das nur einmal dispositionierte Führerbremsventil für die Automatischebremse befindet sich auf dem Führertisch 1. Im Rangierbetrieb muss der Lokführer kurz seinen Standort wechseln, während er im Streckendienst beim Führertisch 1 stehen muss um dort auch die automatische Bremse bedienen zu können.

Die elektrische Ausrüstung ist in beiden Vorbauten der Ee 3/3 untergebracht. Im kürzeren Vorbau befindet sich neben dem Öl-Hauptschalter der ölgekühlte Transformator mit der zugehörigen Ventilation. Die Kühluft wird übrigens durch den Kamin entlang der vorderen Führerhauswand in Dachhöhe angesaugt, damit kann der Verschmutzung vorgebeugt werden. Unter der längeren Haube auf der anderen Seite des Führerstandes wurden die 36 Voltbatterien und die Umformergruppe zu deren Aufladung positioniert. Die Batterie dient zur Speisung des Steuerstrom und der Beleuchtung. Über einen Drucklufthahn kann der Scherenstromabnehmer automatisch gehoben und gesenkt werden.

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Gästebuch